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Erfolgreicher Projektabschluss
Mit der Präsentation unterschiedlicher Projektergebnisse findet die Transferinitiative "Erfolg mit neuen Dienstleistungen" (
www.dienstleistung-bw.de) in Baden-Württemberg am Dienstag, den 18. Oktober 2011, um 13:00 Uhr im Stuttgarter Haus der Wirtschaft (Bertha-Benz-Saal) ihren Abschluss. Diese "Zukunftswerkstatt Dienstleistungen" wird vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Baden-Württemberg-Stiftung ausgerichtet. Im Zentrum der zweijährigen Initiative stand die systematische Unterstützung des einheimischen Mittelstands beim Aufbau bzw. bei der Erweiterung ihres Dienstleistungsangebots.
Das Projekt wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung finanziert und gemeinsam vom Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe – Forschungsstelle für Technik, Organisation und Qualifizierung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart durchgeführt. Die beiden renommierten baden-württembergischen Forschungsinstitute nehmen auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Dienstleistungen einen Spitzenplatz in der deutschen und europäischen Forschung ein und gewährleisten dank vielfältiger Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen eine besonders große Praxisnähe ihrer Forschungsergebnisse.
Die Institute wurden durch die Handwerkskammern in Freiburg, Konstanz und der Region Stuttgart sowie die Kreishandwerkerschaft Waldshut-Tiengen unterstützt. Zu den Transferpartnern gehörten außerdem der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, Federführung Dienstleistung. Alle Industrie- und Handelskammern des Landes waren ebenfalls als Transferpartner am Projekt beteiligt. "Um möglichst viele Unternehmen zu erreichen", so itb-Geschäftsführer Ewald Heinen, "haben wir in diesem Projekt besonders eng mit einer ganzen Reihe von Partnern aus der Wirtschaft Baden-Württembergs zusammengearbeitet." Erklärtes Ziel dieses systematischen Transfers aktueller Forschungsergebnisse sei es, betonte der Dienstleistungsexperte, vor allem in mittelständischen Betrieben Dienstleistungen als eine dauerhafte zusätzliche Erlösquelle zu etablieren.
- Ewald Heinen
Im Zentrum der Transferinitiative standen u.a. die Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle sowie die Suche nach Antworten auf Fragen zur Preisfindung und -gestaltung und der systematischen Entwicklung neuer Dienstleistungen. Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem kleiner und mittlerer Betriebe lernten beispielsweise im Rahmen verschiedener Transferveranstaltungen einen "Baukasten" von in der Praxis erfolgreich erprobten Methoden und Instrumenten zur Dienstleistungsentwicklung kennen.
Um den Projekterfolg zu gewährleisten und damit den Transfer bereits vorliegender Forschungsergebnisse in kleinen und mittleren Unternehmen von Baden-Württemberg deutlich zu verbessern, stellte die sehr individuell ausgestaltete Zusammenarbeit mit Unternehmen einen weiteren wesentlichen Baustein des Projekts dar. Eine Reihe von Betrieben unterstützte das Projekt von Beginn an und stand auch für Fallstudien zur Verfügung. Weitere Unternehmen erprobten mit Unterstützung der Experten aus itb und IAO gemeinsam mit den Beratern der Kammern als Pilotbetriebe die im Projektverlauf entwickelten Transferinstrumente auf ihre Praxistauglichkeit. Das erworbene Know-how der Betriebe wurde im Projektverlauf analysiert, aufbereitet und schließlich im Rahmen von Veranstaltungen sowie in Form von Publikationen anderen Unternehmen zugänglich gemacht.


