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ifh Göttingen mit Ergänzungsstudie über das kreative Handwerk in Sachsen-Anhalt beauftragt
Im letzten Jahr hatte das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in Sachsen-Anhalt bereits das ifh Göttingen beauftragt, das kreative Handwerk in Sachsen-Anhalt zu untersuchen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Studie im Dezember 2010 erhielt das Volkswirtschaftliche Instituts für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen – Forschungsstelle für Handwerkswirtschaft und Recht im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – nun vom Ministerium einen Ergänzungsauftrag.
Nachdem in der ersten Studie eine qualitative Beschreibung des kreativen Handwerks in Sachsen-Anhalt im Vordergrund stand, geht es nun primär darum, eine Größenordnung zu ermitteln bzw. die Daten zu quantifizieren. Dabei können Ergebnisse einer parallel durchgeführten Bundesstudie herangezogen werden; gleichzeitig wird eine empirische Erhebung im Land durchgeführt. Ziel ist es, nicht nur Betriebs-, Beschäftigten- und Umsatzdaten des kreativen Handwerk in Sachsen-Anhalt zu ermitteln, gleichzeitig können Aussagen über die Bedeutung dieses wichtigen Teils des Handwerks im Vergleich zum Bundeswert getroffen werden. Auch ist es möglich, das kreative Handwerk in Sachsen-Anhalt näher zu charakterisieren, so bspw. die Qualifikation der Inhaber, die Arbeitskräfte- und Umsatzstruktur, die Kundengruppen und eine Aufteilung auf verschiedene Branchen.
Die Untersuchung soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden.


