Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...
Inhalt
ifh präsentiert Studie über das Handwerk in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fand am 28. Oktober 2010 eine Konferenz über das Thema "Im Fokus: Handwerk und Kreativwirtschaft" statt. In diesem Rahmen stellte der Geschäftsführer des ifh Göttingen, Dr. Klaus Müller, die Ergebnisse einer Studie vor, die das Institut zusammen mit dem Büro für Kulturwirtschaftsforschung Köln im Auftrag des BMWi erstellt hat. Eröffnet wurde die Konferenz vom Staatssekretär des BMWi, Stefan Kapferer, und dem Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke.
In der Studie wurden erstmals wissenschaftlich abgesicherte Zahlen zur Bedeutung des Handwerks in der Kultur- und Kreativwirtschaft ermittelt. Danach erwirtschaften 6,8 % aller deutschen Handwerksunternehmen mehr als 50 % ihres Umsatzes im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft. Insgesamt bilden ca. 55.000 Handwerksunternehmen aus 74 Handwerkszweigen mit etwa 240.000 Erwerbstätigen und einen Umsatz von knapp 20 Mrd. Euro pro Jahr einen zentralen Bestandteil der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft. In der Studie wurde neben den quantitativen Ergebnissen das kultur- und kreativwirtschaftliche Leistungsspektrum des Handwerks anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Weiter wurde ein Überblick über die Förderinstrumente der Handwerksorganisationen für die in diesem Bereich tätigen Handwerksunternehmen gegeben.
Ansprechpartner:
Dr. Klaus Müller
Tel. 0551-39-17 4884
E-Mail:
KMuelle2@uni-goettingen.de


