Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...
Inhalt
Konzeption, Erprobung und Etablierung eines Kompetenz- und Transferzentrums "Fit für den Demografischen Wandel im Handwerk: Nutzung der Chancen und Meistern der Herausforderungen" (FitDeH)
Damit Handwerksbetriebe, die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Veränderungen frühzeitig wahrnehmen, die für das eigene Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter resultierenden Chancen erkennen und nutzen sowie die damit verbundenen Herausforderungen (z.B. Stärkung der strategischen Betriebsführung, gestalterische Maßnahmen [Belastungsreduzierung, altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung etc.], Steigerung der Attraktivität des Betriebes für Nachwuchs- und Fachkräfte, Veränderung/Anpassung des Leistungsportfolios etc.) meistern können, benötigen sie eine handwerksgerechte Unterstützung.
Die erforderliche Unterstützung der Handwerksbetriebe sollte bevorzugt über die bewährten Zugangswege, wie die Handwerksorganisationen sowie weitere Unterstützungspartner von Handwerksbetrieben (Systemlieferanten, Netzwerke etc.), erfolgen. Trotz der punktuellen Aktivitäten zur Sensibilisierung und Qualifizierung dieser "Unterstützungspartner von Handwerksbetrieben" – beispielsweise die Ausbildung von Demografie-Beratern und -Lotsen auch für das Handwerk – ist die überwiegende Mehrheit der Handwerksbetriebe derzeit noch nicht fit für die Nutzung der Chancen und das Meistern der Herausforderungen des demografischen Wandels. Diese Einschätzung belegt eine Blitzbefragung von Handwerksberatern, die das Forschungs- und Beratungsunternehmen Dr. Albert Ritter – Forschung, Beratung, Training (FBT) im Vorfeld der "FitDeH"-Projektbeantragung durchgeführt hat. Diese Erhebung zeigt auch, dass kompetenten, handwerksnahen Demografie-Multiplikatoren bei der Sensibilisierung, Anleitung und Unterstützung von Handwerksbetrieben eine herausragende Bedeutung zukommt. Die Unterstützungspartner von Handwerksbetrieben sind solche handwerksnahen Demografie-Multiplikatoren.
Damit sie effektiv und effizient arbeiten können, benötigen sie neben einem fundierten Demografiewissen vor allem eine sie unterstützende Infrastruktur. D.h., die handwerksnahen Demografie-Multiplikatoren (Unterstützungspartner von Handwerksbetrieben) benötigen insbesondere
- einen vereinfachten Zugang
- zu handwerksspezifischem (aufbereitetem) Demografie-Know-how,
- zu erfolgversprechenden Sensibilisierungsstrategien,
- zu handwerkstauglichen Gestaltungs- und Veränderungskonzepten,
- zu "Muster-Dienstleistungsangeboten",
- zu Übersichten handwerkskompetenter Demografieexperten,
- zu Beispielen guter Praxis aus dem Handwerk (differenziert nach Gewerken bzw. Branchen) sowie
- zu handwerkstauglichen Werkzeugen,
- einen kompetenten Ansprechpartner,
- einen Dienstleistungsanbieter sowie
- einen Vermittler spezieller Dienstleistungen.
Das im Rahmen des Projekts zu entwickelnde und im Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe – Forschungsstelle für Technik, Organisation und Qualifizierung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – zu etablierende Kompetenz- und Transferzentrum für das Handwerk soll die Recherchen- und Aufbereitungsarbeiten bündeln und die Unterstützungspartner von Handwerksbetrieben durch das bereitgestellte Know-how, die Werkzeuge sowie entsprechende Dienstleistungen unterstützen.
Das Projekt (Projektlaufzeit: 01.09.2011 bis 31.08.2014) wird im Rahmen der "INQA"-Initiative durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch den Projektträger "Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (GSUB)" betreut.
Ansprechpartnerin:
Kristina Kuiper
Tel.: 0721-93103-22
E-Mail:
kuiper@itb.de


