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Qualität als Wachstumsgarantie

Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen des Instituts für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe – Forschungsstelle für Technik, Organisation und Qualifizierung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – nahm die Institutsleiterin Prof. Dr. Birgit Ester die Zertifizierungs-Urkunde entgegen. Bereits im März 2011 schloss das itb erfolgreich das Zertifizierungs-Audit nach der DIN EN ISO 9001:2008 ab. Diese Norm definiert den Rahmen eines weltweit anerkannten Qualitätsmanagementstandards. Damit ist das itb das erste der fünf im Deutschen Handwerksinstitut zusammengeschlossenen Forschungseinrichtungen, dessen Dienstleistungen vollständig dem neuen Qualitätsmanagementsystem unterliegen.


Die Übergabe der Urkunde übernahm Karlheinz Kohl, Geschäftsführer und stellvertretender Leiter der Zertifizierungsstelle ZDH-ZERT. Er gratulierte dem itb und wies auf die Bedeutung und den Nutzen einer Zertifizierung nach ISO 9001 hin. An der Übergabe nahmen neben den Institutsmitarbeitern und ‑mitarbeiterinnen auch Dr. Rainer Neumann, Leiter der Abteilung Gewerbeförderung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), sowie zahlreiche Vertreter des itb-Beirats teil. Moderiert wurde die Übergabe von Joachim Möhrle (Vorsitzender des itb-Beirats), Präsidiumsmitglied des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen und Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags.

"Das wichtigste Ziel unserer Anstrengungen besteht darin", sagte Prof. Ester in ihrer Danksagung, "die Qualität unserer Dienstleistungen so auszurichten, dass bei der Planung, Ausführung und Kundenbetreuung eine für unsere Kunden jederzeit prüfbare und nachvollziehbare Leistung entsteht." Das rasche Wachstum des Instituts verlange, so die Institutsleiterin, dass die gesamte Organisation den gestiegenen Anforderungen angepasst werde. "Außerdem wollen wir die in unseren selbst entwickelten Seminaren und Veröffentlichungen aufgestellten Forderungen nach dem Aufbau eines QM-Systems in handwerklichen Betrieben natürlich auch vorleben. Hier ziehen Institutsleitung, Geschäftsführung und alle Mitarbeiter an einem Strang." Im Zuge des Zertifizierungsprozesses seien deshalb alle Mitarbeiter des Hauses in die Planung einbezogen worden, um die Akzeptanz anstehender Veränderungen von Anfang an sicherzustellen.

Das neue Qualitätsmanagementsystem beinhaltet für Prof. Ester in erster Linie ganz konkrete Hilfestellungen für die Verbesserung von Strukturen und Arbeitsabläufen im Haus: "Unsere Ziele werden konkret formuliert, die Ablage unserer Dokumente und Datenblätter vereinfacht. Alle Kommunikationsprozesse werden transparent und zielorientiert gestaltet. Das erleichtert es auch den neu eingestellten Mitarbeitern, sich mit den Besonderheiten unseres Forschungsinstituts sehr schnell vertraut zu machen. Unser Team kann deshalb effektiver und effizienter an der Lösung unserer Aufgaben arbeiten." Gleichzeitig eröffne das Audit zusätzliche Wege zur weiteren Optimierung der Arbeit.

Darüber hinaus, so Prof. Ester, sei die QM-Zertifizierung aber auch mit Blick auf die Akquise von Forschungsprojekten sehr hilfreich. Als QM-zertifizierte Forschungseinrichtung werde es noch besser als bisher gelingen, das Vertrauen von externen Partnern und Kunden in die Leistungsfähigkeit des Instituts zu stärken. Eine ISO-Zertifizierung gebe dem Auftraggeber durch die damit einhergehende Transparenz zusätzliche Sicherheit und das Gefühl, die Aufträge einem professionellen und kompetenten Partner anvertraut zu haben. Die Erhöhung der Qualität sei also kein Selbstzweck, sondern sichere und steigere die Kundenzufriedenheit und damit das Wachstum der Forschungseinrichtung.

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Institut für Technik der Betriebsführung (itb)

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