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Vorstellung erster Erkenntnisse zum Entscheidungsverhalten von Auszubildenden im Handwerk

Vom 05.02.2011 bis 08.02.2011 lud Professorin Uschi Backes-Gellner im Namen der Universität Zürich zu einer Expertentagung zum Thema "Personnel Economics and Economics of Education" nach Davos ein. Professor Edward Lazear von der Universität Stanford leitete die Tagung. Er war bis 2009 Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats der US-Regierung und immer wieder international als Regierungsberater in wirtschaftlichen Fragen tätig.

Maximilian Wolf, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ludwig-Fröhler-Instituts (LFI) für Handwerkswissenschaften – Forschungsstelle für Handwerkswirtschaft und Recht im Deutschen Handwerksinstitut e.V., hielt dabei einen Vortrag zum Thema "Das Entscheidungsverhalten von Auszubildenden im Handwerk beim Eintritt in den Arbeitsmarkt". In seiner Arbeit setzt er sich vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Fachkräftemangels mit den Abwanderungsmotiven von Auszubildenden auseinander, die dazu führen, nach Ende ihrer Ausbildung den Handwerkssektor zu verlassen. Seine Analysen zeigen, dass entgegen der vorherrschenden Meinung monetäre Anreize die Auszubildenden nicht aus dem Handwerk treiben. Persönliche Karrieremöglichkeiten (z.B. Weiterbildungschancen), die Arbeitsbedingungen (z.B. geregelte Arbeitszeiten) und die Arbeitsumgebung (z.B. Verhältnis zu den Kollegen) hingegen haben einen signifikanten Einfluss auf den Verbleib der Auszubildenden im Handwerk.

Die Thematik stieß bei den Teilnehmern einerseits wegen der großen Forschungslücke im Bereich der Personalökonomik im Handwerk und andererseits auf Grund des besonderen Datensatzes auf großes Interesse.

Ansprechpartner:
Dipl.-Kfm. Maximilian Wolf
Tel.: 089-515560-85
E-Mail: wolf@lfi-muenchen.de

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Ludwig-Fröhler-Institut (LFI), Bereich für Handwerkswirtschaft

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...

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