24.02.2016

Auslandsmarkterschließung durch Handwerksbetriebe wird vorangetrieben

Ein wichtiges Element zur erfolgreichen Auslandsmarkterschließung durch Handwerksbetriebe ist deren Unterstützung im Hinblick auf ein strategisch ausgerichtetes methodisches Vorgehen.

Hierzu wirkt das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe – Forschungsstelle im Themenbereich Technik, Organisation und Qualifizierung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – in einem Projekt von Handwerk International Baden-Württemberg mit, das Handwerk International von Anfang 2016 bis Mitte 2017 mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg durchführt. Ziel ist die Verbesserung der Exportfähigkeit einer möglichst großen Zahl von Handwerksunternehmen durch gezielte Unterstützungsmaßnahmen. Den Auftakt bildet der "Stuttgarter Außenwirtschaftstag – Handwerk in Baden-Württemberg" am 26.02.2016.

Europäisierung und Globalisierung sowie die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Dienstleistungen haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. In Baden-Württemberg werden über 40 % der Wertschöpfung im bzw. mit dem Ausland erwirtschaftet. Speziell im baden-württembergischen Handwerk betreiben über 5.000 Unternehmen regelmäßig Export. Bei vielen Handwerksunternehmen ist das Potenzial zur Internationalisierung, die Exportfähigkeit, zwar vorhanden, wird aber nur unzureichend ausgeschöpft. Sie muss, ebenso wie die Innovationskraft der Unternehmen, gestärkt werden, um so deren Zukunftsfähigkeit zu festigen und ihre Wirtschaftlichkeit langfristig zu erhöhen.

Aufgabe des itb ist in diesem Projekt in erster Linie die strategisch-methodische Unterstützung, z.B. durch Einbringen der Methodik der Systematischen Dienstleistungsgestaltung.

Ansprechpartner:
Ewald Heinen
Tel.: 0721-93103-18
E-Mail: heinen(at)itb.de