15.09.2020

Digitalisierung des niedersächsischen Handwerks

Basierend auf Daten des Digitalisierungschecks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk hat das ifh Göttingen Digitalisierungsmuster im Handwerk untersucht und eine Sonderauswertung für alle teilnehmenden Betriebe aus Niedersachsen vorgenommen.

Dabei zeigen sich folgende zentrale Ergebnisse:

  • Die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen liegt in Niedersachsen leicht unter dem Bundesdurchschnitt, die Wahrnehmung von Handlungsbedarfen jedoch deutlich darüber. Daraus ergeben sich erhebliche Digitalisierungspotenziale für die teilnehmenden niedersächsischen Betriebe.
  • Bei Betrachtung von Digitalisierungsbereichen zeigt sich, dass das Digitalisierungspotenzial insbesondere in den Bereichen Prozessdigitalisierung, digitale Geschäftsmodelle und Einbindung der Mitarbeiter in Niedersachsen überdurchschnittlich hoch ist.
  • Bei der Umsetzung sind insbesondere IT-Schulungen für Mitarbeiter und die digitale Bearbeitung von Kundenprozessen unterdurchschnittlich ausgeprägt. Gleichzeitig wird den Bereichen interne Verarbeitung von Kunden- und Prozessdaten, Kommunikation über digitale Endgeräte und die Schulung der Mitarbeiter eine überdurchschnittlich hohe Relevanz zugemessen.
  • Die höchsten Digitalisierungspotenziale zeigen sich daher für die Bereiche interne Verarbeitung von Kunden- und Prozessdaten, Kommunikation über digitale Endgeräte und die IT-Schulung der Mitarbeiter.

Weiterführende Informationen sind hier verfügbar; die Studie "Digitalisierung des Handwerks in Niedersachsen – Sonderauswertung des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk" von Petrik Runst und Till Proeger, Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung, Heft 41, steht hier zum Download bereit.

Ansprechpartner:
Dr. Petrik Runst
Tel.: 0551-3917-4889
E-Mail: petrik.runst(at)wiwi.uni-goettingen.de

Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh)

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...

 

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