13.08.2019

ifh-Studien erläutern Möglichkeiten und Grenzen einer statistischen Handwerksabgrenzung

Eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Beiträge nimmt sich in der letzten Zeit des Handwerkssektors an, um Fragen der Gründungsdynamik, des Gründungserfolgs oder der Auswirkungen unterschiedlicher sektoraler wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu untersuchen. Die Aussagefähigkeit und Validität dieser Studien hängt jedoch stark davon ab, wie gut es den Autoren gelingt, Handwerksbetriebe und -beschäftigte in den jeweiligen Datensätzen zu identifizieren. Hierfür müssen in der Regel hilfsweise Berufs- oder Wirtschaftsklassifikationen herangezogen werden, da eine direkte Anknüpfung an die Abgrenzungskriterien der Handwerksordnung nicht möglich ist.

In zwei Beiträgen erläutert Dr. Katarzyna Haverkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ifh Göttingen, die Möglichkeiten und Grenzen einer statistischen Handwerksabgrenzung.

Der Beitrag zur Abgrenzung des Handwerks in der neuen Klassifikation der Berufe, Ausgabe 2010 ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Dr. Holger Seibert (IAB) und Mirko Wesling (ZDH).

Haverkamp, K. (2019). Das Handwerk – Zur definitorischen und statistischen Abgrenzung eines Querschnittsbereichs. ZfKE – Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship, 67 (1), 67–79.

Haverkamp, K., Wesling, M. & Seibert, H. (2019). Zur Abgrenzung der Ausbildungs- und Erwerbsberufe des Handwerks in der KldB 2010. FDZ-Methodenreport 03/2019.

Ansprechpartnerin:
Dr. Katarzyna Haverkamp
Tel.: 0551-3917-4883
E-Mail: k.haverkamp(at)wiwi.uni-goettingen.de