11.08.2020

Kombination von Innovationstreibern in KMU

Innovationsprozesse umfassen interaktive Lernmechanismen durch die Kombination verschiedener Wissensquellen. Anhand einer Reihe von 80 explorativen Interviews mit KMU und regionalen Innovationsberatern werden die Mechanismen analysiert, durch die Unternehmen einen STI- (learning-by-science, -technology, -innovation) und einen DUI- (learning-by-doing, ‑using and -interacting) Innovationsmodus kombinieren.

Die Studie von Harm Alhusen (ifh Göttingen) und Tatjana Bennat (Leibniz Universität Hannover) beschreibt, wie das Konzept der Innovationsmodi als ein Kontinuum von verschiedenen Kombinationen verstanden werden sollte. So integrieren KMU STI-basiertes Wissen in DUI-Routinen durch Mechanismen mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad. Die beschriebenen Mechanismen unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Innovationsfähigkeit, die erforderlichen Absorptionskapazitäten und die anfallenden Kosten. Abhängig vom Grad der Integration behindern kognitive, organisatorische und finanzielle Barrieren eine Kombination von Innovationstreibern. An diesem Punkt können regionale Innovationsberater eine erfolgreiche Kombination beeinflussen. Der Beitrag leitet Implikationen für die Innovationspolitik in Bezug auf die absorptiven Kapazitäten in KMU ab und zeigt, dass die Rolle der Politik über finanzielle Unterstützung hinausgeht.

Der Artikel "Combinatorial innovation modes in SMEs: mechanisms integrating STI processes into DUI mode learning and the role of regional innovation policy" von Harm Alhusen und Tatjana Bennat ist hier abrufbar.

Ansprechpartner: Harm Alhusen
Tel.: 0551-3917-4888
E-Mail: harm.alhusen(at)wiwi.uni-goettingen.de

Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh)

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...

 

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