27.10.2021

Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Innovation in KMU

Studie untersucht die Rolle der digitalen Transformation für das Innovationsgeschehen im deutschen Mittelstand anhand eines Kategoriensystems.

    Die Digitalisierung gehört zu den zentralen Entwicklungen, die derzeit prägend auf die Innovationsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einwirken. Vor diesem Hintergrund ist sowohl für die Innovationsmessung als auch die Innovations- und Mittelstandspolitik ein besseres Verständnis des mehrdimensionalen Zusammenspiels zwischen digitalen Technologien, Kompetenzen und Innovation erforderlich. Im vorliegenden ifh-Papier wird daher die Rolle der digitalen Transformation für das Innovationsgeschehen im deutschen Mittelstand untersucht. Basierend auf einer systematischen Analyse des gemeinschaftlich von der OECD und Eurostat herausgegebenen "Oslo Manual 2018" und einer daran anknüpfenden qualitativen Inhaltsanalyse von Interviewdaten innovationsaktiver KMU wird ein differenziertes Kategoriensystem entwickelt, das für die Unternehmensebene die verschiedenen Facetten des Zusammenhangs zwischen Digitalisierung und Innovation entlang von sieben Hauptkategorien und 32 Unterkategorien abbildet. Diese Kategorien und ihre Bedeutung für KMU werden im vorliegenden Papier ausführlich beschrieben, ihr Zusammenhang untereinander diskutiert und erste idealtypische Digitalisierungstypen vorgestellt.

    Das ifh Working-Paper "From automation to databased business models – digitalization and its links to innovation in small and medium-sized enterprises" von Jörg Thomä und Thore Sören Bischoff sowie eine Zusammenfassung stehen hier zum Download bereit.

    Ansprechpartner
    Dr. Jörg Thomä
    Tel.: 0551-3917-4886
    E-Mail: joerg.thomae(at)wiwi.uni-goettingen(dot)de

    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh)

    Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts:

    zur ifh-Website