27.01.2021

KMU fit machen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor der großen Aufgabe, die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Arbeitswelt zu bewältigen und sie als Chance zu nutzen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) bietet vielfältige Möglichkeiten und kann im Arbeitsprozess sowohl Produktivität als auch Wirtschaftlichkeit fördern. Die Voraussetzung dafür ist eine bedarfsorientierte, menschengerechte Gestaltung und Nutzung von KI im Betrieb.

Kooperationspartner des neuen bundesweiten Projektes "KomKI – Kompetenzen über künstliche Intelligenz (KI) aufbauen – Lern- und Experimentierräume zur Entwicklung konstruktiver, reflexiver und präventiver KI-Kompetenz" sind das Schwesterinstitut itb Karlsruhe, die Fortbildungsakademie der Wirtschaft, die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft sowie die Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung im ver.di Bildungswerk. Ziel dieses Projekts ist, kleine und mittlere Betriebe fit zu machen für die Arbeitswelt 4.0.  Dazu werden Weiterbildungsbausteine für Unternehmer*innen, Führungskräfte, Beschäftigte, Betriebsräte und Berater*innen entwickelt und diese mit der Zielgruppe in Lern- und Experimentierräumen erprobt.

"Der Einsatz von künstlicher Intelligenz birgt große Chancen, gerade für kleine und mittlere Betriebe und das Handwerk", so Volker Jödicke, Projektleiter des Projekts "KomKI" der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), "so sind etwa eine effizientere Arbeits- und Einsatzplanung möglich oder körperliche Belastung kann gemindert werden – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Vorteil. Viele Betriebe wissen das längst, sind jedoch unsicher, wie sie das Thema künstliche Intelligenz in ihren Arbeitsalltag so integrieren können, dass die Technik unterstützt und nicht hindert."

Logo des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Foto: BMAS

Aufgabe des HPI und der PSG ist es, ein Konzept für eine KI-Werkstatt für Handwerksbetriebe zu entwickeln und durchzuführen, die Betriebe bei der KI-Einführung unterstützen und einzelne Beschäftigte qualifizieren sollen. Das Projekt läuft bis zum 24.09.2023, es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert.

Ansprechpartnerin:
Dr. Linda Meyer-Veltrup
Tel.: 0511/70155-31
E-Mail: meyer(at)hpi-hannover.de

Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts...

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