12.03.2026

Neue Normalität – Wie kann Handwerk das Morgen meistern?

Die Auswirkungen der Neuen Normalität und die daraus resultierenden Chancen standen im Mittelpunkt des DHI-Forums im Umfeld von ZUKUNFT HANDWERK und IHM in München.

Das Handwerk befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, geprägt von technologischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Veränderungen und neuen wirtschaft­lichen Anforderungen. “Entscheidend ist, diese Dynamik des Wandels und der Veränderungen nicht nur zu begleiten und sich anzupassen, sondern diese Transformation aktiv mitzugestalten. Die im DHI-Gemeinschaftsprojekt erarbeiteten wissenschaftlichen Analysen widmen sich zentralen Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit und hybriden Lernformen. Sie bieten fundierte Orientierung, benennen Herausforderungen und eröffnen tragfähige Perspektiven für die betriebliche Praxis. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, die Widerstandsfähigkeit der Betriebe zu erhöhen und die Zukunftsfähigkeit des Handwerks langfristig zu sichern”, betont Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH und Vorstandsvorsitzender des DHI.

  • Impressionen beim Forum

    Impressionen beim Forum

Die Ergebnisse dieses spannenden Gemeinschaftsprojekts wurden im Rahmen des DHI-Forums “Neue Normalität – Wie kann Handwerk das Morgen meistern?” intensiv mit Vertretern des Handwerks sowie von Bund und Ländern diskutiert. Grundlage waren kurze Impuls-Beiträge der DHI-Institute, die nicht nur die Veränderungen, sondern die sich ergebenden neue Chancen beleuchteten.

Nach Grußworten von Holger Schwannecke und Andreas Kepper (BMWE) stellte Dr. Jörg Thomä (ifh) in einem einführenden Beitrag die Ergebnisse einer Interviewstudie zur “Neuen Normalität” im Handwerk vor und ging der Frage nach, wie resilient Handwerksbetriebe angesichts multipler Krisen tatsächlich sind. Anschließend beschäftigte sich Markus Klemmt (HPI) mit den Auswirkungen KI-gestützter Prozesse auf die Tätigkeitsprofile in Handwerksbetrieben. Gegenstand des Beitrags von Katrin Rasch (FBH) war das Potenzial von hybriden Lehr- und Lernformen und mit der Umsetzung verbundene Herausforderungen. Dr. Esther Stern (itb) zeigte, dass ein Einstieg in eine nachhaltige Unternehmensführung immer mit der inneren Haltung beginnt. Bevor sich Alina Gries (LFI) mit der Bedeutung des Reparaturbonus für das Handwerk auseinandersetzte, erläuterte Juliana Murl (LFI) die Grundlagen der handwerksrechtlichen Einordnung von Reparaturleistungen.

Das DHI-Forum “Neue Normalität – Wie kann Handwerk das Morgen meistern?” fand am 04.03.2026 im Umfeld von ZUKUNFT HANDWERK und IHM in München statt.

Ansprechperson:
Dr. Knut Heldt
Tel.: +49 (0)30/20619-401
E-Mail senden

 

Das Deutsche Handwerksinstitut (DHI)

Hier finden Sie Informationen über das DHI und seine Forschungsinstitute, die DHI-News, Pubikationen sowie das Forschungs- und Arbeitsprogramm:

zur DHI-Website