28.05.2026

Neue Erkenntnisse aus dem Projekt ZukunftSHandwerK

Welche Qualifikationen braucht das SHK-Handwerk künftig – und wie können Betriebe ihre Personalentwicklung darauf ausrichten? Das InnoVET PLUS-Projekt ZukunftSHandwerK liefert dazu zentrale Erkenntnisse und Ansatzpunkte.

Ein aktueller Fachbeitrag knüpft an die bereits vorliegende Bedarfsanalyse im SHK-Handwerk an und fasst zentrale Ergebnisse zusammen. Der Beitrag des FBH Köln von André Schreckenberg, beleuchtet veränderte Tätigkeitsprofile sowie zukünftige Qualifizierungsbedarfe im Berufsfeld des/der Anlagenmechanikers/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dabei werden insbesondere technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Ausbildung und Weiterbildung herausgearbeitet. Die Publikation ist in der Zeitschrift des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) erschienen und hier online verfügbar. 

Ergänzend dazu wurde im Projekt eine bundesweite Online-Betriebsumfrage zur strategischen Personalentwicklung durchgeführt, an der über 260 SHK-Betriebe teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Personalentwicklung von den meisten Betrieben als wichtig eingeschätzt wird, zugleich aber unterschiedliche Verständnisse, Aktivtäten und Unterstützungsbedarfe bestehen.

Während klassische Maßnahmen wie Fort- und Weiterbildungen sowie Mitarbeitergespräche in vielen Betrieben bereits genutzt werden, erfolgt die Nutzung häufig eher punktuell als systematisch. Dies zeigt sich insbesondere bei Ansätzen des Wissens- und Kompetenzmanagements, etwa der strukturierten Erfassung von Kompetenzen oder der gezielten Planung von Kompetenzentwicklung, bei denen verschiedene Umsetzungshemmnisse bestehen. Unterstützungsbedarfe werden beispielsweise hinsichtlich der systematischen Planung von Entwicklungs- und Weiterbildungsprozessen deutlich.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Projektarbeit. Darauf aufbauend werden im Projekt ZukunftSHandwerK derzeit praxisnahe Unterstützungsangebote entwickelt, die SHK-Betriebe bei einer systematischen Personalentwicklung unterstützen sollen.

Ansprechperson:
André Schreckenberg
Tel.: +49 (0)221-470-90315
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Forschungsinstitut für Berufsbildung (FBH)

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts:

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