25.06.2026

Neues ifh-Projekt zu Lohnstrukturen im Handwerk

Das Projekt liefert eine fundierte empirische Grundlage zur Bewertung von Entlohnungsstrukturen im Handwerk und deren Bedeutung für die Fachkräftesicherung.

Das Handwerk ist eine zentrale Säule des deutschen Arbeitsmarkts und entscheidend für die Umsetzung wichtiger Zukunftsaufgaben, steht jedoch vor strukturellen Herausforderungen wie Fachkräfteknappheit, demografischem Wandel und Nachfolgeproblemen. In diesem Kontext gewinnt die Lohnentwicklung als möglicher Hebel zur Steigerung der Attraktivität des Handwerks an Bedeutung, wurde bislang jedoch nur unzureichend untersucht.

Analysiert wird die Lohnentwicklung im Handwerk im Zeitraum 1993-2023 auf Basis des LIAB-Panels. Im Fokus stehen Lohnstrukturen und -dynamiken, differenziert nach Tarifbindung, Region, Betriebsmerkmalen und sozio-demografischen Faktoren. Zudem erfolgt ein Vergleich mit dem Nicht-Handwerk sowie eine Analyse bereinigter und unbereinigter Lohnunterschiede.

Das Projekt liefert eine fundierte empirische Grundlage zur Bewertung von Entlohnungs­strukturen im Handwerk und deren Bedeutung für die Fachkräftesicherung. Die Ergebnisse tragen zur Versachlichung aktueller Debatten bei und bieten konkrete Anknüpfungspunkte für wirtschaftspolitische Maßnahmen sowie für Akteure wie Gewerkschaften, Handwerks­organisationen und politische Entscheidungsträger.

Ansprechperson:
Leonie Reher
Tel.: +49 (0)551 39-34889
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Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh)

Weitere Informationen auf der Homepage des Instituts:

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