Wie kommen Innovationen in die Berufsbildungspraxis
In dem kürzlich veröffentlichten Zeitschriftenbeitrag wird zunächst theoretisch-konzeptionell ein Verständnis von Innovationen in der beruflichen Bildung als soziale Innovationen ausgearbeitet, das an aus der Soziologie stammende Theorien sozialer Praktiken (bzw. Praxistheorien) anschließt. Leitend ist hierbei der Gedanke, dass bei (sozialen) Innovationen nicht primär die Frage im Vordergrund steht, ob es neue (Bildungs-)Produkte, Dienstleistungen, etc. gibt, sondern inwieweit diese – eben verstanden als (soziale) Innovationen – tatsächlich in den (Berufsbildungs-) Alltag Einzug halten und etablierte Routinen ersetzen.
Mit Hilfe dieser theoretischen “Brille” wird anschließend das Beispiel der versuchten Etablierung eines Fortbildungsangebots für Geprüfte Berufsspezialist:innen im Rahmen des InnoVET PLUS-Projekts Held:innen der Energiewende (HeldinEn) reflektiert. Das FBH Köln ist als wissenschaftliche Begleitung Teil des Projekts HeldinEn.
Der Beitrag mit dem Titel “In der Praxis ankommen – (Soziale) Innovationen in der beruflichen Bildung aus praxistheoretischer Perspektive” ist Teil der 49. bwp@-Ausgabe zum Thema “Innovation und Transfer in der beruflichen Bildung” und hier abrufbar.
Ansprechperson:
Marco Hajart
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Forschungsinstitut für Berufsbildung (FBH)
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