Geprüfter Berufsspezialist im Projekt ZukunftSHandwerK
Wie verändern sich die Anforderungen an Fachkräfte im SHK-Handwerk durch die Energiewende? Und welche Kompetenzen werden zukünftig gebraucht? Mit diesen Fragen begann vor rund zwei Jahren die Arbeit am neuen Qualifizierungsangebot zum Geprüften Berufsspezialisten für erneuerbare Energien SHK. Im September 2026 startete nun der erste Pilotkurs an der Innung SHK Köln.
Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Qualifizierungsangebots bildete die zu Beginn des Projekts durchgeführte Bedarfsanalyse des FBH Köln. Gemeinsam mit Betrieben sowie Expertinnen und Experten wurde untersucht, wie Anforderungen sich durch die zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energien und die wachsende technische Komplexität von Anlagen und Systemen verändern. Dabei zeigte sich, dass neben fachlich-technischen Kompetenzen auch Fähigkeiten in den Bereichen Organisation und Koordination sowie Kommunikation und Kundenberatung an Bedeutung gewinnen.
Vor dem Start des Pilotkurses wurde zudem eine Vorab-Befragung der Teilnehmenden durchgeführt. Dabei zeigte sich ein deutliches Interesse an fachlicher und persönlicher Weiterentwicklung: Die Befragten möchten insbesondere ihr Fachwissen im Bereich erneuerbare Energien erweitern und sich dabei auch persönlich weiterentwickeln. Auch die Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen im SHK-Handwerk und eine bessere Kundenberatung spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmenden von der Fortbildung einen hohen Praxisbezug und vertiefte Kenntnisse im Bereich der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig macht die Befragung sichtbar, in welchen Bereichen die Teilnehmenden selbst noch Entwicklungsbedarfe sehen. Besonders häufig wurden erneuerbare Energien, Klima- und Kältetechnik sowie Energiemanagement genannt.
Für das FBH Köln bildet die Vorab-Befragung den Ausgangspunkt für die weitere wissenschaftliche Begleitung des Pilotkurses. Im weiteren Verlauf wird betrachtet, wie sich die Kompetenzen der Teilnehmenden entwickeln und welche Erfahrungen aus der Erprobung für die Weiterentwicklung des Qualifizierungsangebots gewonnen werden können.
Ansprechperson:
André Schreckenberg
Tel.: +49 (0)221/470-90315
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Forschungsinstitut für Berufsbildung (FBH)
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