17.09.2026

Versorgungsverkehr im Recht der nachhaltigen urbanen Mobilität

In der LFI-Studie wird dargelegt, inwieweit und mit welchen rechtlichen Instrumenten der Versorgungsverkehr von Dienstleistern wie Handwerksbetrieben in ein Konzept nachhaltiger urbaner Mobilität integriert werden kann.

Den Ausgangspunkt der Arbeit bildet die These, dass die gegenwärtige Verkehrswende den motorisierten Individualverkehr zwar sachgerecht reduziert, den funktional notwendigen Versorgungsverkehr jedoch nicht hinreichend berücksichtigt. Methodisch verknüpft die Untersuchung eine rechtsdogmatische Analyse mit einer systematischen Auswertung der einschlägigen Regelungsmaterien, namentlich des Straßenverkehrsrechts, des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts sowie des Straßenrechts, unter gleichzeitiger Berücksichtigung des formellen und materiellen Verfassungsrechts. Im Zentrum stehen konkrete Regelungskonstellationen wie Verkehrsverbote und Maßnahmen des Parkraummanagements im urbanen Raum und deren Auswirkungen auf den Versorgungsverkehr. Aufbauend darauf und unter Rückgriff auf höherrangiges Recht wird ein normativer Rahmen für dessen Berücksichtigung entwickelt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Analyse des einfachen Rechts und der Frage, wie eine Integration des Versorgungsverkehrs bereits heute aber auch in der Zukunft gelingen kann. 

Die Dissertationsschrift wurde in der Reihe “Schriften zum Infrastrukturrecht (InfraSR)” bei Mohr Siebeck veröffentlicht und ist dort auch als kostenloses eBook erhältlich. 

Ansprechperson:
Juliana Murl
Tel.: +49 (0)89/51 55 60 - 80
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Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) für Handwerkswissenschaften

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